Monumenta 2012

Wer als Künstler  zur "Monumenta" eingeladen werden will, der sollte  klotzen, nicht kleckern. Denn es geht immerhin darum, das gewaltige Volumen des Pariser "Grand Palais" direkt an den Champs Élysées mit künstlerischem Inhalt zu füllen. Bis Ende Juni kann hier noch das von RENOLIT ermöglichte neue Werk des Künstlers  Daniel Buren bewundert werden.

Es ist eindeutig ein Prestige-Projekt des französischen Kulturministers und es soll den andauernden Vorrang von Paris als Welt-Kunsthauptstadt untermauern. Weil so ein Vorhaben in Frankreich natürlich "Chefsache" ist, lädt der Kulturminister auch selbst die Künstler ein. Der Deutsche Anselm Kiefer war schon da. Richard Serra auch. Und auf Anish Kapoor im Jahr 2010 folgte nun eben der Franzose Daniel Buren.
 
Alle haben dieselbe Aufgabe. Es soll ein großes Kunstwerk geschaffen werden. Ein wirklich, wirklich großes. Anish Kapoor ließ gewaltige Kugeln durch die 35 Meter hohe Halle rollen, dimensioniert wie vorstädtische Wohnblocks und feuerrot. Dies lockte damals immerhin 270 000 Gäste in sechs Wochen an.
 
In diesem Jahr wird eine ähnlich große Besucherschar erwartet. Daniel Burens Werk ist einerseits ebenso raumfüllend und andererseits wesentlich sensibler. Er stellte seine bereits bekannten schwarz weißen Pfeiler in die altehrwürdige Kunsthalle - und hängte daran hunderte stählerne Ringe in Überkopfhöhe auf. Das sensationelle sind jedoch die darin eingespannten farbig-transparenten RENOLIT-Kunststoffolien. Scheint die Sonne zuerst durch das gläserne Dach des Grand Palais und dann durch die Folie, dann changiert der Boden in einem Meer sich überlagernder Farbkreise. Wer sich darunter hindurch bewegt, schwimmt buchstäblich in Farben und erlebt sensationelle Raumeindrücke.
 
Das bemerkenswerteste: Als sich RENOLIT dazu entschloss, das Werk als Sponsor zu unterstützen, da verlangte Buren keine Spezialanfertigung. Er fand in den vorrätigen Folienfarben genau das, was er gesucht hatte. Die verwendeten Folien erfüllten gestalterisch wie technisch seine Ansprüche. Ein neuerlicher Beweis dafür, welches enorme Anwendungspotential noch in den RENOLIT-Produkten steckt.

Was in der Architektur als Lichtdecke bekannt ist und mit transluzenter RENOLIT-Spannfolie realisiert wird, sieht gegen Burens Einsatzmethode beinahe bescheiden aus.  Der Grund: Burens Werk konzentriert sich gar nicht auf die Decke. Er schiebt die farbigen Folien als dritte Ebene zwischen Hallendach und Fußboden und manipuliert mit dieser Intervention die traditionellen Raumgrenzen. Burens Werk wurde eigens für diesen Ort geschaffen. Nur hier und nirgendwo anders kann es stehen. Durch diese Referenz wird jedoch zahlreichen Architekten und Innenarchitekten gezeigt, was sie mit RENOLIT-Folien in ihren eigenen Projekten für Raumwirkungen erzielen können.

Belebt wird dieser Kunstraum im Pariser Grand Palais mit Großveranstaltungen, die teilweise von Daniel Buren selbst konzipiert und auf seine Farbkreise abgestimmt wurden. Bis zum 21.Juni kann die Installation noch besucht werden. Und womöglich sehen dann wieder mehr als eine Viertelmillion Menschen die Einsatzmöglichkeiten von RENOLIT-Produkten. Weitere Informationen finden Sie unter www.monumenta.com

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