The Observatory of Light – Daniel Buren, Arbeit in situ, 2016

Das Pariser Privatmuseum der Fondation Louis Vuitton für zeitgenössische Kunst erstrahlt seit Mai dieses Jahres in – sprichwörtlich – neuem Licht. Verantwortlicher dafür ist der renommierte Künstler Daniel Buren, der sich seit der 1960er-Jahre mit seinem unverwechselbaren Markenzeichen der bunten und weißen Streifen einen Namen gemacht hat. In enger Zusammenarbeit mit der Fondation Louis Vuitton Frank Gehry, dem Architekten des Gebäudes, entwickelte Buren ein Konzept um der sogenannten „Glaswolke“ ein Lichtspiel der besonderen Art zu verleihen.

Der eigentlichen Gebäudefassade des Museums sind zehn Elemente aus Stahl, Holz und Glas vorgelagert, die optisch an die Segel eines Schiffes erinnern. Diese Glassegel, bestehend aus 3600 Einzelteilen, wurden im Zuge des Projekts von Daniel Buren und seinen Mitarbeitern mit transluzenter Folie in 13 verschiedenen Farben oder mit Streifen beklebt: Über eine Dauer von fünf Wochen und insgesamt 29 Nächten wurden insgesamt 1472 Farbfolien und 287 gestreifte Folien auf den Glasflächen angebracht. Hierfür wurde jeder Mitarbeiter mit einem Wasser-Vaporisator, Seife, einem befilzten Rakel und einem Cutter ausgestattet, um die Folien nicht nur fehlerfrei, sondern auch passgenau auf die einzelnen Glaspaneele aufbringen zu können. Durch die Verwendung der Folie in verschiedenen Farben und Streifen entstand so ein einzigartiges Lichtspiel innerhalb und außerhalb der Räume, das sich abhängig von der Tages- und Jahreszeitzeit und der bedingten Sonneneinstrahlung in immer neuen Formen und Farbfacetten präsentiert. Eine solche Gestaltung ist beispielsweise mit Folien von RENOLIT CONTACT zu erreichen.
Die Verbindung aus Farben, Projektionen, Reflektionen, Kontrasten und Tranparenzen lassen die Glaswolke zu einer weiteren Attraktion in Frankreichs Hauptstadt avancieren.

 

Photos-souvenirs : Daniel Buren L'Observatoire de la Lumière, travail in situ, Fondation Vuitton, Paris, mai 2016. Détail ©DB-ADAGP Paris

Observatory of Light