Bubble Tree – zurück in die Kindheit

Die Idee zu „Bubble Tree“ entstand aus dem einfachen Wunsch, sich in die Kindheit zurückzuversetzen. Wer kennt es nicht – das aufregende Abenteuer des Übernachtens im Freien? Doch welcher Erwachsene würde sich freiwillig der Kälte, der Feuchtigkeit und den Insekten aussetzen? BubbleTree ist die perfekte Lösung: Eine schützende Sphäre aus Klarsichtfolie bietet die nötige Schutzhülle. Technisch viel ausgereifter, als der erste Blick vermuten lässt, bieten die Bubbles für alle Gelegenheiten einen passenden Raum: ob für eine einfache Übernachtung (fast) im Freien, ein Empfang oder ein Seminar. Die Ausführung der modularen Bubbles ist vielen Anforderungen angepasst: Vom „Bubble Crystal“, der ausschließlich aus Klarsichtfolie besteht, über das „Bubble Room“, das in einsehbarer Höhe durch einen opaken Ring die Privatsphäre der Nutzer schützt, bis zum „Bubble Drop“ dessen Inneres sich neugierigen Blicken fast ganz verschließt, werden zahlreiche Variationen angeboten. Sogar ein Sanitär-Bubble wird den Zimmern angeschlossen.

Das Konzept der Bubbles stammt vom französischen Designer Pierre-Stephane Dumas. Er entwickelte damit die ersten temporären und für den Bio-Tourismus geeigneten Behausungen, da sie energetisch unabhängig und bio-klimatisiert sind. Die Bubbles können überall aufgebaut werden. Diese Unabhängigkeit wird durch eine besonders leise, auto-regulierende Turbine erreicht, die innen einen leichten, kaum wahrnehmbaren Überdruck erzeugt, der die Sphären in Form hält. Die Luft im Inneren wird nicht nur, je nach klimatischen Bedingungen, zwei bis sieben Mal pro Stunde ausgetauscht und entfeuchtet, sie kann bei Bedarf auch gefiltert werden. Pollen, Bakterien oder Staub können also   nicht ins Innere dringen. Der Aufbau ist kinderleicht: die Hülle muss nur ausgebreitet und die Basis fixiert werden, dann wird sie aufgepumpt. Ein Eingangsmodul ermöglicht das Ein- und Austreten, ohne dass die Luft aus der Struktur entweicht.

Die in Frankreich handgefertigten Bubbles folgen drei Prinzipien: ein Minimum an Energie sowie ein Minimum an Material zu verbrauchen, und vor allem keine Veränderungen oder gar Schäden am Standort zu bewirken. Nach dem Abbau sind keine Spuren ihrer Nutzung zu sehen – keine physischen Spuren zumindest, denn das Erlebnis wird den Nutzern noch lange in Erinnerung bleiben. Durch den kaum spürbaren Überdruck stellt sich gleich nach dem Eintreten ein Gefühl der Geborgenheit ein, das durch die Akustik nur unterstrichen wird. Die Geräusche draußen sind kaum wahrzunehmen, die innen entstehenden Töne werden durch die sphärische Form gleichmäßig in den Raum reflektiert, selbst ein Flüstern ist gut zu hören – ein (ent)spannendes Erlebnis!

Fotos: Pierre Stephane DUMAS

Bubble Tree