Denken wie ein Designer

Worms, 06. Juli 2017 – Wie lassen sich Lichtmanagement und Glasoberflächen in Verbindung bringen? Was kann Folie dazu beitragen? Und wie setzt man so ein Konzept in die Tat um? Die Fragestellungen, mit der sich eine internationale besetzte Studentengruppe auseinandergesetzt hat, sind sehr visionär. Das gilt auch für den Prozess dahinter: „Design Thinking“ heißt die Methode, nach der in einem Kurs an der Universität St. Gallen seit einigen Jahren neue Wege zur Ideenfindung eingeschlagen werden. Unter der Leitung von Professor Falk Übernickel hat eine siebenköpfige Gruppe, die sich aus Studenten der Universität St. Gallen und der TU München zusammensetzt, neun Monate lang gemeinsam mit RENOLIT nach diesem Kreativprozess gearbeitet.

„Neben der Entwicklung einer marktorientierten Lösung im Bereich Folien wollten wir den Innovationsansatz kennenlernen, verstehen und auf die Anwendung bei uns im Unternehmen prüfen“, berichtet Mailin Bode, Leiterin des Bereichs Corporate Innovation bei RENOLIT. Gemeinsam mit dem Vorstandmitglied Dr. Axel Bruder hat sie das Projekt über die gesamte Laufzeit begleitet und konnte bereits einzelne Bausteine des Gesamtkonzepts in die tägliche Arbeit einfließen lassen.

Nutzerorientierter Ansatz

Die Design Thinking-Methode greift auf Vorgehensweisen im Design-Bereich zurück, wo eindeutig nutzerorientiert gearbeitet wird. Die nach Design Thinking hervorgebrachten Lösungen stellen den Nutzer und dessen Bedürfnisse in den Vordergrund. Dazu wird das Aufgabenthema immer wieder hinterfragt, sein Umfeld betrachtet, die unterschiedlichsten Lösungsideen werden diskutiert, weiterentwickelt und verfeinert. Dahinter stehen idealerweise Teammitglieder mit möglichst unterschiedlichem Hintergrund, um die Thematik möglichst vielseitig betrachten zu können.

Die Studenten, die mit RENOLIT gemeinsam gearbeitet haben, wurden aus einem globalen Partnernetzwerk verschiedener Universitäten ausgewählt und absolvieren Masterstudiengänge unterschiedlicher Fachrichtungen. Entsprechend vielfältig und durchdacht waren die Lösungsansätze, die das Team bei der Abschlusspräsentation Mitte Juni in St. Gallen präsentieren konnte. „Wir sind begeistert von der professionellen Arbeitsweise der Studenten und mit dem Ergebnis sehr zufrieden.“ Dr. Axel Bruder will nun mit seinem Team die Vorschläge weiterdenken und Umsetzungsmöglichkeiten prüfen.

Das Unternehmen

Die RENOLIT Gruppe zählt zu den international führenden Herstellern hochwertiger Kunststoff-Folien und verwandter Produkte für technische Anwendungen. Das unabhängige Familienunternehmen setzt seit 70 Jahren Maßstäbe in Qualität und Innovation und beschäftigt heute rund 4.500 Mitarbeiter an mehr als 30 Produktionsstandorten und Vertriebsgesellschaften. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Unternehmensgruppe einen Umsatz von 965,6 Millionen Euro erwirtschaftet.

Bildunterschriften:

Bild1: RENOLIT Innovation Lab

Gruppenfoto: (von links nach rechts)
Dr. Axel Bruder
Olga Kibke
Phil Arkell
Robert Urban
Jana Giacometto
Anna-Thea Jaeger
Philip Matsch (vorne)
Julian Rossy (hinten)
Lukas Brandenburg (vorne)
Felix Lachmaier (hinten)
Mailin Bode

 

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