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Colour Road – neue Wege in der Architektur

Neue Anforderungen an unsere Räume verlangen entweder nach neuen Baustoffen oder nach neuen Anwendungsarten altbekannter Materialien. RENOLIT, international führender Folienhersteller, arbeitet seit Jahren eng mit Architekten zusammen, um diesen Anforderungen gerecht zu werden.  Caramel, burkhalter sumi architekten, Allmann Sattler Wappner, klm Architekten, Reuter Schoger Architekten Innenarchitekten, Grimbacher Nogales Architekten – um nur ein paar zu nennen – sind bisher an dem Dialog beteiligt gewesen und haben ihren Input und Kreativität in den Diskurs eingebracht. Eindrücke, Ergebnisse und Projekte, die sich aus dieser Zusammenarbeit ergeben, werden ab jetzt wöchentlich auf der „Colour Road“ Architekten Website  von RENOLIT gepostet. Lassen Sie sich überraschen.


El observatorio de nubes – Folienwolken über Madrid

Wer in der Großstadt lebt, bewundert nur selten den Himmel und die bizarren Formen der Wolken! Doch Wolken sind nicht nur schön anzusehen, sondern spielen eine wichtige Rolle bei der Regulierung des Klimas. In Wüstengegenden werden beispielsweise in den Oasen durch das Verdunsten von Wasser 70% der einfallenden Sonneneinstrahlung zurückreflektiert, sodass sich die Oberflächen am Boden weniger aufheizen. Kühlung durch Verdunstung und Kondensation von Wasser ist ein effizientes, geschlossenes System – anders als Klimaanlagen, die einen Raum nur kühlen wenn sie im Gegenzug einen anderen aufheizen.

Die Analyse dieser Art von Systemen liegt der Arbeit der Architektin Carolina González Vives von Ojo de Pez Arquitectura zu Grunde. Das Prinzip lässt sich gut auf die Gestaltung von Außenräumen übertragen und durch eine geeignete Software genauestens kontrollieren.

Die Architektin hat in Madrid die Dachterrasse des Hauses gestaltet, das die diesjährige Architektur- und Designausstellung „Casa Decor“ beherbergt.

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Eisenzement und Wasser – die Betonkanu-Regatta

Seit 1986 findet in Deutschland eine recht außergewöhnliche Regatta statt: Jeden Sommer und jeweils in einer anderen Stadt treten Studenten der dort ansässigen Hochschulen mit selbst entworfenen und gebauten Betonkanus gegeneinander an.

Beton als Material im Schiffsbau blickt auf eine lange Tradition zurück: Bereits im 19. Jahrhundert wurde das erste „Eisenbetonboot“ in Frankreich patentiert. Es wurde als günstiger und langlebiger Ersatz für Holzschiffe betrachtet. Das hohe Gewicht erschwerte das Manövrieren der großen Schiffe jedoch, dadurch blieben sie vorerst ein Nischenprodukt. Nach dem Ersten Weltkrieg belebte man die Bauweise wieder und setzte den armierten Beton hauptsächlich im kriegsverlustgeplagten Frachtschiffbau wieder ein. Auch im zweiten Weltkrieg wurden noch viele Eisenbetonschiffe in Serie hergestellt. 

Das erste Betonkanu wurde Ende der 1960er-Jahre in den USA aus der Taufe gehoben. Der Bundesverband der Deutschen Zementindustrie e.V. griff diese Idee auf und organisierte 1986 zum ersten Mal die Betonkanu-Regatta. Ziel war es, angehenden Architekten und Ingenieuren den Werkstoff Beton in seiner Komplexität spielerisch näher zu bringen. 

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Mimikry - Juniper House

Tarnung hat meistens nicht viel mit Architektur zu tun. Architektur will gesehen werden. Sie soll repräsentieren. Anders ist es beim Entwurf eines Gebäudes im schwedischen Katthammarsvik im Osten der Insel Gotland: Die Inhaber des Architekturbüros Murman Arkitekter, Ulla Alberts und Hans Murman, schufen sich ein beinahe unsichtbares Ferienhauses. Inmitten eines Wacholderhains haben sie zunächst eine simple, rechteckige Holzkiste mit einer Grundfläche von gerade einmal 50 Quadratmetern gesetzt. Im Inneren befinden sich zwei Schlafzimmer, ein Wohn-, Koch- und Essbereich sowie eine in das Gebäude integrierte, nach Osten orientierte Terrasse. Soweit nicht ungewöhnlich. Der Clou: Mit einem Abstand von etwa 40 Zentimetern zur eigentlich Fassade spannten die Architekten eine zweite Haut auf eine verzinkte Stahlkonstruktion rund um das Gebäude. Sie besteht aus einer PVC-Schicht, die mit Fotos der umgebenden Wacholderbäume bedruckt wurde.  

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